Schulwerkstätten

Das kooperative Erziehungs- und Bildungsangebot von Schule und Jugendhilfe
wendet sich an Familien mit Mädchen und/ oder Jungen ab Klasse 5 (siehe Verwaltungsvorschrift Bildungsministerium ). Je nach Profil der Einrichtung (s.u.) werden Kinder im Alter von 10-17 Jahren beschult, die

  • schulmeidendes Verhalten,
  • eine Verweigerung von schulischen Anforderungen sowie
  • Förderbedarf im sozialen und emotionalen Bereich aufzeigen.

Das Angebot richtet sich an Schüler, die ohne schulische und sozialpädagogische Förderung eine Regelbeschulung bzw. eine Integration in die berufliche Bildung nicht erreichen werden und deren Eltern, die Unterstützung in Erziehungsfragen bedürfen.

Die Aufnahme in eine Schulwerkstatt erfolgt ohne Antrag auf Hilfen zur Erziehung, nach einem festgelegten Verfahren. Bei Schülern, deren Familien bereits im Rahmen ambulanter Hilfen zur Erziehung durch das Amt für Jugend und Soziales betreut werden, ist eine Mitwirkung am Hilfeplanverfahren, sowie mit allen entsprechenden Beteiligten, angestrebt.

Verwaltungsvorschrift Schulwerkstätten Bildungsministerium
Schulwerkstätten bis 2019.pdf
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Ziele

Die Arbeit in den Schulwerkstätten beabsichtigt die positive Veränderung von Verhaltensweisen, Eigenschaften und Einstellungen der Kinder/Jugendlichen unter Berücksichtigung ihrer bisherigen Lebensumstände.

Das kooperative Erziehungs- und Bildungsangebot von Schule und Jugendhilfe (§§ 59a Schulgesetz M-V) soll Schulmeidungsverhalten reduzieren und einem weiteren Schulversagen durch das Ermöglichen schulischer Erfolgserlebnisse entgegenwirken.

 

Folgende Ziele stehen dabei im Fokus:

  • die (Re-)Integration in den Regelschulunterricht,
  • Mobilisierung, Ausbau und Stärkung von vorhandenen Unterstützungsressourcen,
  • die emotionale, soziale und kognitive Stabilisierung,
  • die Förderung individueller Leistungspotentiale und
  • das Erreichen von Bildungsabschlüssen bzw. der beruflichen Bildung.

 

Schwerpunkte dabei sind:

  • das Soziale Lernen in der Gruppe,
  • die Herstellung eines Bezuges zur „Institution Schule“ sowie der Aufbau von Tagesstrukturen und
  • die Förderung der Selbständigkeit im Lebensalltag.

 

Während der Beschulung in einer Schulwerkstatt liegt besonderes Augenmerk auf einer intensiven, kontinuierlichen Elternarbeit und einer Kooperation mit allen am Erziehungsprozess beteiligten Personen.

 

Zugang

Der Zugang in eine Schulwerkstatt erfolgt über ein speziell entwickeltes Zugangsverfahren im Rahmen einer Fallberatung. Das Zugangsverfahren wird durch eine Meldung an Schulleitung / Koordinator der Schule "Am Wasserturm" bzw. der Projektleitung des Schulverein „Wirbelwind“ e.V. eingeleitet.
Fachkräfte und Teilnehmer werden dazu gesondert geladen.

Diese Treffen finden 14 tägig, jeweils Dienstags, in der Pablo-Picasso Straße 45 statt.

 

Download "Zugangsverfahren in eine Schulwerkstatt"
Zugangsverfahren in eine Schulwerkstatt.[...]
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Handout Prävention & SWS
Handout 9.17.pdf
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Unter Berücksichtigung der Sozialraumorientierung befinden sich in Rostock folgende Schulwerkstätten in sozialpädagogischer Begleitung durch unser Team:

 

  • Anker  (letztes und vorletztes Schulbesuchsjahr)

Maxim-Gorki-Straße 67, 18106 Rostock

Mobil:         0157-70613830

 

  • Baltic-Segler Klasse 5-6                                      

Pablo-Picasso-Straße 42, 18147 Rostock

Tel:            0381 - 69 70 92

Fax:           0381 - 66 64 536

www.igs-baltic-schule.de

 

  • Borwin Kl. 6 und Borwin Kl. 7

Am Kabutzenhof 8, 18057 Rostock

Tel:            0381 - 381 41 040

Fax:           0381 - 20 05 387

www.borwinschule.de

 

  • H. Schütz Kl. 5 und H. Schütz Kl. 6

Heinrich-Schütz Str. 10a, 18069 Rostock

Tel:            0381 - 83 910

       Fax:            0381 - 80 02 374    
       www.schuetz-schule-rostock.de

 

  • Nordlicht Klasse 6-7

Ratzeburger Str. 9, 18109 Rostock

Tel:            0381 - 71 10 66

       Fax:            0381 - 2074355
       www.http://nordlicht-schule.jimdo.com/